Quadrant4 bringt Sie aus der Komfortzone 

Das US-Unternehmen Hollister ist spezialisiert auf die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Produkten – insbesondere Katheter und Produkte für die Stomaversorgung. Von seiner Europazentrale im niederländischen Oud-Gastel aus beliefert Hollister diverse Kunden in Europa, Afrika, dem Nahen Osten und Teilen Asiens.

Vor etwa sieben Jahren war Quadrant4 maßgeblich an der Realisierung der Büros und des Distributionszentrums von Hollister beteiligt. Anlass genug, um mit Job Sonke (Manager DC Hollister) und Rudy van de Water (Direktor Quadrant4) Bilanz zu ziehen. Welche Herausforderungen mussten damals gemeistert werden? Und wie bewährt sich das Gebäude nach mehreren Jahren im Betrieb?

LR Q4 Hollister 918

Job: „Unsere frühere Niederlassung in Etten-Leur war nach zehn Jahren zu klein geworden. Deshalb haben wir nach einem neuen Standort gesucht, vorzugsweise in der Nähe, und sind schließlich in Oud-Gastel gelandet.“

Rudy: „Der Projektentwickler HVBM Vastgoed fragte uns, ob Quadrant4 das Design für das neue Gebäude in Oud-Gastel übernehmen könnte. Und zwar das komplette Paket, also die Architektur, das Innenraumkonzept, die Planung der Haustechnik und das Projektmanagement. Mir persönlich hat es großen Spaß gemacht, die kulturellen Unterschiede zu den amerikanischen Kolleginnen und Kollegen zu überbrücken. Hier in Europa waren wir schon intensiv mit New Work beschäftigt. US-amerikanische Unternehmen waren dagegen noch stärker hierarchisch aufgestellt, mit eigenen Büros für Manager und deutlich weniger Offenheit. Das hat viel Überzeugungsarbeit erfordert. Aber jetzt, nachdem Hollister die Umsetzung selbst erlebt hat, möchte das Unternehmen das Konzept gerne in den USA übernehmen.“

Job: „Trotzdem war es eine echte Herausforderung, all unsere Wünsche umzusetzen. Wir wollten viel auf einer relativ kleinen Fläche realisieren und das auch noch BREEAM-zertifiziert. Und wir standen unter hohem Zeitdruck. Was ich jetzt von den Mitarbeitenden zurückgespiegelt bekomme, ist, dass sie sich über das offene Konzept und die großzügige räumliche Gestaltung freuen. Alle sind gut erreichbar, die Besprechungsräume sind flexibel. Dabei ist das Gebäude keineswegs ‚over the top‘.“

Nachhaltiges Design noch stärker verankern

Es ist durchaus eine Überlegung wert, HEA 02 EP auch ohne konkrete BREEAM-NL-Ziele als Gestaltungsrichtlinie anzuwenden. Ein solches Vorgehen entspricht definitiv der Philosophie von Quadrant4. Wir sind mittlerweile sehr erfahren, wenn es um Projektmanagement rund um BREEAM-NL geht, und kennen die Spielregeln genau. Für uns – und eigentlich für jeden – ist inzwischen glasklar, dass Nachhaltigkeit immer Priorität hat. Emissionen sind zwar nicht sichtbar, beeinflussen aber das Wohlbefinden der Nutzer. Deshalb sollten wir bewusst für eine bessere Zukunft entwerfen.

Strahlungspaneele halten die Temperatur konstant

Job: „Ein Teil unserer Produkte musste bis vor Kurzem bei einer konstanten Temperatur zwischen 25 und 30 Grad gelagert werden – keine einfache Aufgabe im niederländischen Klima. Daher haben wir unser Gebäudemanagementsystem um ein präzises Temperaturkontrollsystem ergänzt, das uns zuverlässig warnt, sobald die Temperatur von den vorgegebenen Werten abweicht. Dank dieser Lösung hatten wir bisher keinerlei Schwierigkeiten, selbst im ungewöhnlich heißen Sommer 2023 nicht.”

Rudy: „1998 hatte ich schon einmal untersucht, wie man mit Strahlungspaneelen eine gleichbleibende Temperatur gewährleisten kann. Ich wusste also, dass es grundsätzlich funktioniert. Für Hollister haben wir die Studie noch einmal wiederholt: Bei einem Lieferanten haben wir eine Testaufstellung gebaut und verschiedene Messungen gemacht. Es hat super geklappt, der Temperaturgradient blieb innerhalb von 1,5 Grad. Seitdem setzen wir Strahlungspaneele häufig in Logistikbereichen ein. Sie sind sicher, bieten den Mitarbeitenden Komfort und tragen zu einer guten Energiebilanz bei.“

Job: „Unsere Kolleginnen und Kollegen in der Distribution sind sehr zufrieden. Sie freuen sich über die konstante Temperatur und darüber, dass es kaum zieht. Auch wirtschaftlich zahlt sich unsere Entscheidung für nachhaltige Installationstechnik aus. Unser jetziges Gebäude ist dreimal so groß und auch höher als unser altes in Etten-Leur, trotzdem verbrauchen wir jetzt weniger Energie.“

 

Quadrant4 bringt Sie mit Innovation aus der Komfortzone

Change-Management visuell unterstützen

Job: „Wir wollten damals natürlich, dass sich die Mitarbeitenden für das neue Gebäude und damit für ihren neuen Arbeitsplatz begeistern. Dafür haben wir viel investiert. Es sollten wirklich alle ‚mitziehen‘. Enorm geholfen hat dabei die Visualisierung, mit der die VR-Fachleute von Quadrant4 allen schon vorab einen Eindruck von ihrem neuen Arbeitsplatz vermitteln konnten. Dadurch wirkte die neue Umgebung schon ein bisschen vertraut – was das Change-Management enorm unterstützt hat.“

Ambition und Teamwork

Rudy: „Für uns war und ist dies ein großartiges Projekt, weil wir in jedem Teilbereich involviert waren. Außerdem haben wir die Messlatte richtig hoch gelegt und sind mit viel Spaß gemeinsam an die Arbeit gegangen.“

Job: „Es war von Anfang an klar, dass wir uns nicht mit einem mittelmäßigen Ergebnis zufriedengeben würden. Mich begeistert vor allem die Innovationskraft von Quadrant4, die uns wirklich aus der Komfortzone geholt hat. Das ist ein ehrgeiziges und gleichzeitig zugängliches Team – ganz ohne Chichi.”